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TuS News |
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1996
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Zum Thema D-Liga steht auf www.flw24.de ...
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... unter der Überschrift "Alle Neune" folgender Artikel zu lesen:
Nicht vom Kegeln ist die Rede, wie der Titel der Kolumne vielleicht vermuten lässt, sondern von der im letzten Sommer aus der Taufe gehobenen Kreisliga D Limburg/Weilburg. Heute Abend fällt die neunte Begegnung der D-Liga mangels Spieler flach. Was haben die Väter nicht für hochgesteckte Erwartungen gehabt!
Der erste Geburtstag ist noch nicht in Sicht und das zarte Pflänzlein kränkelt gehörig. Die Gärtner - das sind rührige Vereinsbetreuer und Spieler der A-Liga-Reservisten - mühen sich ab und machen sich ernsthafte Sorgen um das Wohl und Wehe von Limburg/Weilburgs unterster Spielklasse.
Die Symptome: mit dem für heute angesetzten Spiel der Reservisten der SG Niedershausen/Obershausen und der TSG Oberbrechen werden drei Punkte kampflos im Kallenbach, dem herrlichen Seitental der Lahn, bei der SG NO bleiben. Die TSG aus dem Emsbachtal hat zu wenig Personal und wird die Reise an die Oberlahn nicht antreten können. Einziger positiver Nebeneffekt: die Gäste sparen Benzin und schonen die Umwelt. Die Spielordnung des HFV aber wertet nicht stattgefundene Spiele bekanntlich mit 3 Punkten und 3:0 Toren zu Gunsten dessen, der antrittsbereit ist.
Die Diagnose: die D-Liga Limburg/Weilburg leidet an der "Influenza absentia", d.h. wir zählen mit dem heute ausfallenden Spiel exakt neun, das zehnte wird folgen, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Auffälllig viel!
Ursachenforschung: Die Spielordnung duldet während der laufenden Runde den Einsatz von höchstens zwei Akteuren der höheren Mannschaft des vergangenen Spieltags beim folgenden Punktspiel der tieferen Mannschaft*. Die Regel erfährt vier Spieltage vor Rundenschluss eine weitere Verschärfung: dann dürfen aus oberen Mannschaften nur noch Akteure eingesetzt werden, die seit Beginn der Rückrunde maximal sechs Spiele ausgetragen haben. Dabei gilt als Einsatz auch nur eine Sekunde eines eingewechselten Spielers der höheren Mannschaft auf dem Spielfeld. Die "Influenza absentia" wird voraussichtlich Anfang Mai zu ihrem dramatischen Höhepunkt ansetzen.
Wo liegt das Problem? Die A-Liga Mannschaften sind vielfach personell nicht so rosig gebettet und so müssen sich die Kader regelmäßig gegenseitig helfen. Auf der Bank der Ersten sitzen gewöhnlich Reservisten, die auch zum Einsatz kommen (müssen). So wird die zulässige Anzahl bei manchen Mannschaften schnell überschritten.
Die Entwicklung kann niemandem gefallen. Es kann nicht der Sinn einer neu geschaffenen Liga in Konkurrenz sein, dass ein solch gerütteltes Maß an angesetzten Partien ins Wasser fällt. Von Wettbewerbsverzerrung soll erst gar nicht die Rede sein.
Wie soll man aus dieser Misere herauskommen?
Schreiben Sie uns Ihre kompetente Meinung!
Redaktionsadresse: redaktion@flw24.de
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geschrieben von André Bethke am 13.04.10 um 21:42
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