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TuS News |
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2023
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Die Berichte der A-Liga (Quelle: Weilburger Tageblatt)
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SV Wolfenhausen bremst WGB
Fußball-A-Liga: Weilburger Aufstieg nach 1:2-Niederlage noch nicht perfekt
In der Fußball-A-Liga hat der SV Wolfenhausen den vorzeitigen Aufstieg des Tabellenzweiten, WGB Weilburg, mit einem 2:1-Sieg verhindert. Im Kampf um Platz drei bahnt sich ein Zweikampf zwischen dem VfR 07 Limburg (3:2 gegen Niedershausen/Obershausen) und der SG Selters (3:0 gegen Drommershausen) an.
SG Winkels/Probbach/Dillhausen - SG Wirbelau/Schupbach 2:0 (0:0): In einer schwachen ersten Halbzeit gab es kaum Torchancen und wenig Ideen im Offensivspiel auf beiden Seiten. In der zweiten Hälfte sahen die Zuschauer ein ähnliches Bild. Es gab viele Ballverluste, dafür aber wenige Torchancen. Das Geschehen spielte sich zumeist im Mittelfeld ab. Die beste Chance hatte noch Uwe Hetzl für den Gast, der den Ball knapp verzog. In der 80. Minute gab es den ersten vernünftige Angriff der Heimmannschaft, der sogleich zum Erfolg führte. Felix Bendel erzielte das 1:0 für die Hausherren. Zwei Minuten später entschied Christian Eckerth mit dem 2:0 die Partie. Schiedsrichter Horschitz hatte mit der sehr fairen Partie keinerlei Probleme und leitete sehr umsichtig.
Winkels/Probbach/Dillhausen: Melchert, Becker, Horz, Klebach, Brejnik, Seb. Hess (23. H. Capli, 70. Philipps), L. Capli, Bendel, Pozimski, Eckerth, St. Hess.
Wirbelau/Schupbach: Rubröder, Matern, Zöller, Sobotta , König, Lembach, Gruber, Roßbach, Friedrich, Schutzbach (25. Engelhard, 67. Hetzl), Pfeiffer.
Schiedsrichter: Horschitz (Herbornseelbach) – Tore: 1:0 Felix Bendel (80.), 2:0 Christian Eckerth (82.) – Zuschauer: 110 – Reserven: 3:0 – Tore: Adnan Capli (2), Mario Philipps.
SV Villmar - TuS Eisenbach 0:0: Trotz größter Feldüberlegenheit vermochte die Heimelf diese nicht in ein zählbares Ergebnis umzusetzen. Die Gäste standen kompakt und hatten die Villmarer Angreifer meist unter Kontrolle. Einzige Chance in der ersten Halbzeit war ein Freistoß von Marcel Kremer, der Zentimeter am Tor vorbeizischte. Strittig war dabei das vorhergehende Foul an Mike Schuh, welches die Einheimischen im Strafraum sahen. Schiedsrichter Molle verlegte den Tatort aber vor die Strafraumgrenze. Nach dem Wechsel erhöhten die Gastgeber abermals den Druck. Thomas Höhler traf nur den Pfosten, SV-Kapitän Arne Rossbach setzte den Ball nach gutem Einsatz knapp über das Gehäuse. Gefährliche Aktionen der Gäste konnten die an diesem Tage besten Villmarer Alexander Wilfer und Sascha Schmidt unterbinden.
Villmar: Kramkowski, Schmidt, Wilfer (80. Fonzo), Jaick, Schuh, T. Roßbach, Kremer (64. Meister), Höhler, A. Roßbach, A. Alban, P. Alban.
Eisenbach: Böss, Wiens, Brands, Neu, Kahles, Reichwein, Kqiku, Friedrich, Simon, Böcher (67. Hönscher), Erwe (86. Simon).
Schiedsrichter: Molle (Eltville) – Zuschauer: 60 – Reserven: 0:0.
SV Wolfenhausen - WGB Weilburg 2:1 (0:1): In Wolfenhausen brauchten die zahlreichen Zuschauer ihr Kommen nicht zu bereuen, denn sie sahen eine A-Liga Partie mit Rasse und Klasse. Die „Wölfe“ zeigten Moral und boten den spielerisch und läuferisch starken Gästen Paroli. Die erste Halbzeit war geprägt von vielen Mittelfeldaktionen. Die Gäste versuchten immer wieder, mit Distanzschüssen zum Erfolg zu kommen. Kurz vor der Pause verlor Artur Kimmerle den Ball 20 Meter vor dem eigenen Tor. WGB-Stürmer Marvin Kretschmann schoss das Leder sofort auf den Kasten, wo es unter dem Körper von Sven Klein zum 0:1-Halbzeitstand ins Netz flutschte. Während die erste Hälfte die Gäste noch im Vorteil sah, zeigten die Einheimischen in der zweiten Halbzeit tolle Moral und wurden in der 56. Minute belohnt, als Steffen Kuhn einen Freistoß aus 25 Metern ins linke untere Toreck setzte. In der 76. Minute gelang Steffen Kuhn nach schönem Doppelpass mit Heiko Selinger die 2:1-Führung. Die Gäste versuchten danach den Ausgleich zu erzielen, aber Marvin Kretschmann sowie Muslija Drmaku waren bei ihren Gegenspielern Cedric Krines und Artur Kimmerle gut aufgehoben. Die „Wölfe“ kamen noch zu einer guten Konterchance, Marcel Scheder scheiterte aber er an WGB-Torwart Adem Korkmaz. „Insgesamt ein verdienter Heimsieg, da die Einheimischen eine kämpferische und disziplinierte Mannschaftsleistung abrufen konnten,“ freute sich Berichterstatter Lutz Rosenheinrich.
Wolfenhausen: Klein, Erbe (27. Schneider), Krines, E. Kimmerle, A. Kimmerle, Rossbach (82. Höpp), Selinger, Kuhn, Lommel, Karadag, Scheder (90.
Müller).
WGB Weilburg: Korkmaz, Cakmak, Pehlivan, Ümit Yilmaz, Badem, Kaya, Drmaku (81. Sinan Cakir), Sancak, Ugur Yilmaz (70. Salih Cakir), Kretschmann, Rücker.
Schiedsrichter: Stadtfeld (VfR Butzbach) – Tore: 0:1 Marvin Kretschmann (45.), 1:1 Steffen Kuhn (49.), 2:1 Steffen Kuhn (76.) – Zuschauer: 104 – gelb-rote Karte: Hürol Pehlivan (77., Weilburg) – Reserven: 0:5 – Tore: Tevfik Ekinci, Osman Konak, Yücel Zenbil, Sinan Cakir, Engin Kalaycioglu.Waldernbach bewahrt mit einem 4:0-Sieg die Hoffnungen auf Tabellenplatz drei VfR 07 Limburg - SG Niedershausen/Obershausen 3:2 (1:0): Vor stattlicher Zuschauerkulisse ließ der Tabellenführer das Spiel locker angehen, während die 07er konzentriert nach vorne spielten. Doch die daraus resultierende Feldüberlegenheit wurde anfangs nicht in Chancen umgemünzt. Mit einem Freistoßtor aus 35 Metern markierte Frank Pingitzer dann das 1:0. Erst nach dem Rückstand bemühten sich die Gäste, das Tor von Björn Bergmann in Gefahr zu bringen, der in der 35. Minute seine größte Bewährungsprobe bei einem tückischen Aufsetzer bestand. Beinahe hätte der VfR noch vor der Halbzeit die Führung ausgebaut, doch Manzu King schloss einen Konter zu überhastet ab. In der 64. Minute erzielte Alexander Dumler nach einem schnellen Gegenstoß aus abseitsverdächtiger Position das 2:0. Wer an eine Vorentscheidung gedacht hatte, sah sich getäuscht. Innerhalb von vier Minuten glichen die Gäste durch Treffer von Alexander Frank und Amer Bektesevic aus. Als alle schon mit einem Unentschieden rechneten, raffte sich der VfR in der letzten Minute der Nachspielzeit noch einmal auf. Friebertshäuser erkämpfte sich den Ball, legte zurück auf Ralph Becker und der schoss zum viel umjubelten 3:2 ein.
Limburg: Bergmann, Zubrod, Dumler, Yilmaz, Pingitzer, Held (81. Goltz), Becker, Renner, King (55. Friebertshäuser), Weber, Diker (74. Evirgen).
Niedershausen/Obershausen: Steinfeld, Steckenmesser (81. Dick), Rathschlag, Becker, Ziliack, Hallen, Halfar, Bektesevic, Frank, Würz, Neumann.
Schiedsrichter: Kilic (TuS Gückingen) – Tore: 1:0 Frank Pingitzer (17.), 2:0 Alexander Dumler (64.), 2:1 Alexander Frank (69.), 2:2 Amer Bektesevic (72.), 3:2 Ralph Becker (94.) – Zuschauer: 120 – Reserven: 5:0 – Tore: Becker (2), Friebertshäuser, Goltz, Bilal.
SG Selters - TuS Drommershausen 3:0 (2:0): Nach Schüssen von SG-Akteur Christoph Schneider (2.) und TuS-Stürmer Christoph Bender (7.), die beide jeweils nur das Außennetz trafen, übernahm die Heimelf das Kommando. Belohnt wurde die Überlegenheit in der 27. Minute mit dem 1:0, als Hamdi Kqiku eine mustergültige Flanke von Robert Bartels zum 1:0 verwertete. Selbige Spieler waren am 2:0 beteiligt, diesmal aber hieß der Torschütze Bartels. Die beste Chance für Drommershausen hatte kurz vor der Pause Sebastian Dombach, dessen Schuss aber knapp am linken Pfosten vorbei ging. Nach dem Seitenwechsel war Selters noch dominanter. Kqiku mit einem Pfostentreffer und freistehend vor TuS-Torwart Benjamin Förster sowie Ömer Kaynak, der ebenfalls allein vor Förster auftauchte, hatten dabei die besten Möglichkeiten. In der 67. Minute erzielte Julian Schorr im Nachschuss das 3:0, nachdem Förster den ersten Versuch noch gut parieren konnte. „Bei konsequenterer Chancenverwertung hätte es für Drommershausen ein Debakel werden können“, so SG-Pressewart Patrick Jahn.
Selters: Feuerbach, Schardt, Ries (46. Pabst), Schwarz, Thies, Bartels (77. Kaynak), Spitzlay, Schneider, Kqiku, Penner, Stähler (70. Blazquez).
Drommershausen: Förster, Waberschek, Wilhelm, Sprenger (60. Hamm), Götz, Kaya, Bender, Jung, Mayr, Gorke, Dombach.
Schiedsrichter: Ott (Erbenheim) – Tore: 1:0 Hamdi Kqiku (27.), 2:0 Robert Bartels (38.), 3:0 Julian Schwarz (67.) – Zuschauer: 120 – Reserven: 9:0 – Tore: Sebastian Schorr (3), Mirko Zey (2), Etienne Haberlick, Shefket Bunjaku, Alexander Becker, Eigentor.
TuS Waldernbach - TSG Oberbrechen 4:0 (1:0): Das Spiel war in der ersten Halbzeit relativ ereignisarm und hatte seinen Höhepunkt nach 30 Minuten, nachdem Philipp Beck einen vom Oberbrechener Keeper Björn Wagner fallen gelassenen Ball über die Linie befördern konnte. Im direkten Gegenzug hätte Oberbrechen gleichziehen können, doch Lukas Schuhmacher scheiterte am Innenpfosten. In der zweiten Spielhälfte wurde das Geschehen attraktiver und Waldernbach konnte durch einen Kopfball von Artjom Eberhardt die Führung ausbauen (62.). Richard Klink erhöhte mit dem schönsten Tor des Tages gar auf 3:0 (75.). Mit dem Schlusspfiff sorgte dann Philipp Beck mit seinem zweiten Treffer per Elfmeter für den verdienten Endstand.
Waldernbach: Jusmann, Dimitri Eberhardt, Quirmbach, Buchner, Berger (61. Jonas Beck), Kühmichel, Philipp Beck, Klink, Artjom Eberhardt, Schmidt (59. Keller), Koljsi (75. Schneidmüller)
Oberbrechen: Wagner, Yannick Schuhmacher, Schönbach, Lakemeier (85. Schönherr), Ziemer, Inci, Bucak, Lukas Schuhmacher, Heun, Kaya, Seyfettin (84. Schneider).
Schiedsrichter: Karl-Heinz Jung (FSV Braunfels) – Tore: 1:0 Philipp Beck (29.), 2:0 Artjom Eberhardt (62.), 3:0 Richard Klink (75.), 4:0 Philipp Beck (90., Foulelfmeter)– Zuschauer: 100 – Reserven: 5:3 – Tore: Christopher Hermann (3), Tobias Schmidt, Rudolf Klink - Antoine Grund (2), Daniel Schönherr.
Spiel vom Freitag
Eigentor hilft SG Merenberg
(bk). In der Freitagspartie der Fußball-A-Liga hat die abstiegsgefährdete SG Merenberg beim TuS Dietkirchen II, der mit Florian Dempewolf und Torjäger Miguel Granja zwei Stammkräfte aus dem Gruppenliga-Kader aufbot, ein 1:0 gelandet und dabei von einem Eigentor profitiert.
TuS Dietkirchen II - SG Merenberg 0:1 (0:1): Obwohl der TuS sechs Akteure aufbot, die in dieser Saison bereits im Gruppenliga-Team standen, gingen die Punkte an den Tabellenvorletzten. „Unsere Gäste haben nach ihrer Führung ein regelrechtes Abwehrbollwerk aufgebaut, an dem wir uns die Zähne ausgebissen haben. Merenberg hat sich dabei aber auch sehr geschickt angestellt. Wären wir in Führung gegangen, wäre die SG vielleicht untergegangen. Aber so ist eben der Fußball“, berichtete TuS-Trainer Matthias Ettingshausen von einem Spiel mit wenigen guten Torchancen. Bezeichnenderweise fiel das Tor des Tages durch einen Treffer von Michael Schmitt (25.) ins eigene Netz.
Dietkirchen II: Braun, Edel, M. Schmitt, Kuhl, A. Schmitt, Krasniqi, T. Dempewolf, F. Dempewolf, N. Dempewolf (60. Kremer), Granja, Ettingshausen.
Merenberg: Vogelbein, Meuser (80. Kiefer), König, Sahm, Mehr, Buchmann, M. Meuser, Ebert, Vollmer (75. Wettich), Becker, Kardaschenko.
Schiedsrichter: Sontowski (Dorndorf) – Tor: 0:1 Michael Schmitt (25., Eigentor) – Zuschauer: 100 – gelb-rote Karte: Kremer (87., Dietkirchen II).
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geschrieben von André Bethke am 03.05.10 um 11:34
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