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TuS News |
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1. Mannschaft, 13. Spieltag: SC Offheim II - TuS Drommershausen 2:2 (1:1)
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Von Marcel Söhngen
Am Ende stand ein 2:2-Unentschieden, das sich wie eine Niederlage anfühlt, obwohl der Gegner über weite Strecken die spielbestimmende Mannschaft war. Hört sich blöd an, ist aber so …
Obwohl man sich in Offheim in den vergangenen Jahren immer schwertat, hatte sich die Mannschaft einiges vorgenommen und wollte die nächsten drei Punkte einfahren. Den besseren Start erwischten allerdings die Offheimer Reservisten. Der TuS wirkte nervös und schenkte durch einfache Fehlpässe und Unkonzentriertheiten viele Bälle her. Offheim hingegen agierte sehr diszipliniert und ballsicher. In den ersten 20 Minuten hatte man bereits zweimal mächtig Glück, dass die Angreifer der Gastgeber freistehend vergaben. Bei mehreren gefährlichen Standards war Keeper Dienst zur Stelle. In der 26. Minute war es dann Wilfer, der nach einer schönen Kombination zum verdienten 1:0 für die Gastgeber vollendete.
Das Gegentor und eine taktische Umstellung schienen die TuS-Buben etwas wachgerüttelt zu haben. Zumindest hielten sie in den Zweikämpfen nun besser dagegen und konnten selbst die ersten Abschlüsse verzeichnen. In der 40. Minute war es dann ein Freistoß von Söhngen aus dem Halbfeld, den die Abwehr der Offheimer nicht verteidigen konnte. Der stark bedrängte Chaparro konnte den Ball nicht klären und bugsierte ihn ins eigene Tor zum 1:1. Das war zugleich der Pausenstand – ein durchaus glückliches Unentschieden für unser Team.
In der zweiten Halbzeit entwickelte sich ein ausgeglicheneres Spiel, in dem Offheim II weiterhin mehr Ballbesitz hatte. Drommershausen ließ hinten aber nur noch wenig zu und kam über schnelles Umschaltspiel immer wieder zu aussichtsreichen Angriffen. In der 62. Minute hatte Pascal Gorke den richtigen Riecher (oder den richtigen Tipp bekommen) und tauchte nach einer abgefälschten Ecke völlig frei am langen Pfosten auf. Dort brachte er den Ball zum 2:1 für den TuS im Tor unter.
Mit der Führung im Rücken bekam der TuS zunehmend mehr Selbstvertrauen und verbuchte einige gute Gelegenheiten, um über Kontersituationen auf 3:1 zu stellen. Leider wurden diese Chancen allesamt leichtfertig vergeben. Entweder wollte man den besonders schönen Pass spielen, statt den einfachen zu wählen, übersah den besser stehenden Mitspieler oder war im Abschluss zu unkonzentriert. Trotzdem hatte man in dieser Phase eigentlich das Gefühl, dass nicht mehr viel anbrennen konnte, da man defensiv wach war und die entscheidenden Zweikämpfe gewann.
In der 85. Minute kam es aus TuS-Sicht leider zu einer unschönen Szene. Ein Offheimer Angreifer trat bei einem Abschlag aus der Hand von Dienst von hinten auf dessen Fuß. Dienst musste in der Folge mehrere Minuten behandelt werden und konnte das Spiel nur unter starken Schmerzen fortsetzen. Da es der Schiedsrichter zuvor versäumt hatte, den Offheimer Angreifer nach mehrfachem Nachtreten mit einer gelben Karte zu verwarnen, und ihn stattdessen immer wieder nur ermahnte, war es leider abzusehen, dass der Spieler seinen „Freifahrtschein“ ausnutzen und weiterhin Verletzungen unserer Spieler in Kauf nehmen würde. Zum Glück konnte Lenni inzwischen vorsichtig Entwarnung geben. Es besteht die kleine Hoffnung, dass er beim nächsten Spiel bereits wieder im Tor stehen kann.
Zurück zum Spiel und zu der Frage, warum sich das Remis am Ende wie eine Niederlage anfühlte: Offheim startete eine Schlussoffensive, ohne dabei wirklich gefährlich vor dem TuS-Tor aufzutauchen. In der 89. Minute kontrollierte Dienst einen zu langen Pass der Offheimer mit dem Fuß, um ein paar Sekunden von der Uhr zu nehmen, bevor er den Ball mit den Händen aufnahm. Der anlaufende Offheimer Stürmer wurde von dem ansonsten stark spielenden Gruszka beim unnötigen Versuch, dessen direkten Laufweg zu blockieren, umgerannt. Der Schiedsrichter pfiff völlig berechtigt Elfmeter. Ein Elfmeter der Marke „unnötig“, wenn man es nett ausdrücken möchte. Chaparro nahm sich der Sache an und verwandelte zum 2:2. Dienst war in der richtigen Ecke, konnte den Ball noch berühren, aber leider nicht entscheidend ablenken.
Damit steht am Ende leider ein verschenkter Sieg, auch wenn sich Offheim II aufgrund der besseren Leistung das Unentschieden redlich verdient hatte.
Nun gilt es, aus dem Spiel und den individuellen Fehlern zu lernen und es am kommenden Sonntag gegen Frickhofen besser zu machen.
Aufstellung: Dienst – Fürstenau, Hacke, Gruszka, Gorke, Leks – Sahin, Büchling, Söhngen – Yilmaz, Li. Bindenberger (Langer, Kiyak, Al Hassan, Röth, S. Sartorius)
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geschrieben von André Bethke am 28.10.26 um 17:51
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