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Neues aus Drommershausen

16 Viele Gärten verwildern (Quelle: Weilburger Tageblatt)
Drommershausen steuert dagegen

Weilburg-Drommershausen (red). In Drommershausen wird eine Karte über die Nutzung der alten Hausgärten am Ortsrand des Dorfes erstellt. Das ist nach Ansicht von Ortsvorsteher Hartmut Bock wichtig, weil ein großer Teil dieser Gärten von den Eigentümern nicht mehr genutzt wird, brach liegt und verwildert.
Dadurch werde das Landschaftsbild und die harmonische Verbindung zwischen der Ortslage und der Feldmark empfindlich gestört, erklärte Bock.
Entstanden ist das Thema im Rahmen der Arbeiten zum Stadtteil-Entwicklungs-Konzept, welches derzeit für Drommershausen erstellt wird.
Michael Schmidt und Thorsten Krämer wollen im Auftrag des Ortsbeirats die Erhebung in den nächsten Wochen ausführen. Die Eigentümer, die Art der Nutzung und der Gesamtzustand werden in einem ersten Arbeitsschritt zusammen getragen. Nach Vorlage des Ergebnisses erfolgt unter der Regie der Stadt Weilburg ein Anschreiben an die Eigentümer mit der Bitte um Auskunft über die künftige Form der Bewirtschaftung. Erst wenn diese Daten und Rückäußerungen alle vorliegen, wird das weitere Vorgehen festgelegt.Eigene Nutzung am sinnvollstenDie eigene Nutzung sei dabei immer die sinnvollste Lösung, so Hartmut Bock. Sollte aber kein Interesse an einer Bewirtschaftung bestehen, dann sei eine Verpachtung oder auch ein Verkauf möglich. In Zusammenarbeit mit der Stadt könne dann beispielsweise eine Gartenbörse entstehen, bei der Interessenten, die sich für ein Freizeitgrundstück im Grünen interessieren, melden können. Nach Auskunft von Bürgermeister Hans-Peter Schick gibt es hierzu auch Nachfragen aus der Kernstadt.
Sollte dies alles nicht greifen, so sei auch eine Nutzung als normale landwirtschaftliche Fläche, als Grünland oder als Streuobstwiese am Ortsrand zu prüfen. Eine solche Alternative ist nach Ansicht des Ortsbeirates immer noch sinnvoller als eine planlose Verwilderung von Flächen am Ortsrand. Gesunde und giftfreie Erzeugnisse seien heute im Trend. Wenn diese dann noch selbst im eigenen Garten erzeugt würden, dann sei auch noch Fitness und Naturgenuss garantiert. Deswegen Hartmut Bock zuversichtlich und hofft auf einen Erfolg des Projekts.

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Michael Schmidt (links) und Thorsten Krämer sind beide Mitglieder des Arbeitskreises zur Stadtteilentwicklung in Drommershausen. Sie werden die Nutzungskartierung der Hausgärten in Drommershausen
erstellen. (Foto: privat)
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geschrieben von André Bethke am 20.10.09 um 13:01
 

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