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Neues aus Drommershausen |
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VDK kämpft seit 60 Jahren (Quelle: Weilburger Tageblatt)
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Ortsgruppe Drommershausen feierte ihr Jubiläum
Weilburg-Drommershausen (mb). Feierlich hat die VdK-Ortsgruppe Drommershausen am Sonntag im Dorfgemeinschaftshaus auf ihr 60-jähriges Bestehen zurück geblickt.
Der Vorsitzende Karl-Heinz Herr begrüßte den Ersten Stadtrat Bruno Götz in Vertretung von Bürgermeister Hans-Peter Schick, die Kreisvorsitzende Brigitte Gruber, Ortsvorsteher Hartmut Bock und Stadtrat Matthias Knaust.
Über 60 Jahre Arbeit in der Ortsgruppe informierte Gertrud Lichert. Dabei kam auch die Wandlung des größten deutschen Sozialverbands für Behinderte, chronisch Kranke, ältere und sozial benachteiligte Menschen zur Sprache.
Während in den Anfangsjahren der sozialpolitische Auftrag vor allem darin bestand, ein staatliches Versorgungssystem für die Kriegsopfer und Hinterbliebenen zu schaffen, wird heute um den Erhalt des Sozialsystems besonders im Gesundheits- und Rentensystem sowie für die Integration behinderter Menschen in der Gesellschaft gekämpft.
Gertrud Lichert erinnerte auch an den früheren VdK-Landesvorsitzenden Wilhelm Kremer, der zusammen mit Erich Volk zur ersten Versammlung vor 60 Jahren eingeladen hatte. Von den 16 Mitgliedern, die damals in den VdK eintraten, waren acht Hinterbliebene.
Bis 1999 hatte Erich Volk den Vorsitz inne. Seitdem steht Karl-Heinz Herr der Ortsgruppe vor. Derzeit gehören 81 Mitglieder dem Verein an. Für "60 Jahre sinnvolle Arbeit, Hilfe und gelebte Menschlichkeit" sprach Bruno Götz den Dank der Stadt Weilburg aus. Nach wie vor seien soziale Hilfe, Unterstützung und Beratung wichtige Themen. Und Kinder- und Altersarmut nehme leider auch in unserer Region erschreckend zu.
Hartmut Bock hob die Parallellen zwischen dem Aufbau der Bundesrepublik, die ebenfalls 60 Jahre besteht, und dem VdK hervor: Deutschland hätte nicht nur baulich sondern im Staatswesen als gebrochene Demokratie und auch menschlich in Trümmern gelegen. Daher sei die Aufgabe des VdK beim Aufbau enorm wichtig gewesen. Matthias Knaust betonte, dass der VdK allein in der Oberlahnregion 5000 Mitglieder zähle. "Der VdK ist gelebte Solidarität", sagte er.
Brigitte Gruber betonte, der VdK werde weiterhin für Gerechtigkeit, ein stärkeres Miteinander der Generationen und gegen soziale Kälte kämpfen. Für die musikalische Umrahmung der Feier sorgten die Chorgemeinschaft "Liederbund" Drommershausen mit dem Dirigenten Alexander Sterz sowie der Junge Chor unter der Leitung von Anke Klein.
Auch Ehrungen langjähriger und verdienter Mitglieder stan den auf dem Programm: seit 60 Jahren ist Anneliese Hain Mitglied, seit 55 Jahren Erich Bernhardt und seit 40 Jahren Elfriede Mück. Seit zehn Jahren gehören dem Ortsverband an: Inge Würz, Jörg Pfeiffer, Adelheid Hardt, Leopoldine Mußpantner, Inge Stahl, Isa Schröder, Markus Buff, Gottfried Geisler und Wolfgang Janz. Mit der Ehrenplakette des Sozialverbands VdK Hessen-Thüringen in Silber für besondere Verdienste wurde in Abwesenheit Erich Bernhardt ausgezeichnet.
Die Landesverbandsehrennadel ging an Gertrud Lichert, Wolfgang Cromm, Karl-Heinz Herr und Lucie Wolaschka.
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Ehrungen beim VdK Drommershausen (von links): Lucie Wolaschka, Wolfgang Cromm, Wolfgang Janz, Gertrud Lichert, Markus Buff, Kreisvorsitzende Brigitte Gruber, Inge Stahl, Karl-Heinz Herr und Adelheid Hardt. (Foto: Margit Bach)
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geschrieben von André Bethke am 20.10.09 um 13:11
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