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Neues aus Drommershausen

21 Gleich drei Drommershäuser sind in der ...
... Tageblatt-Ausgabe vom Samstag, 29. November, zu bewunden. Hier die Texte (Quelle: Weilburger Tageblatt)

Sala-Tour wird ein Abenteuer
Mengerskirchen (jes). Heute wird im Marktflecken Mengerskirchen der Hilfstransport für die Gemeinde Sala (Lettland) fertig gemacht. Gesammelt und verpackt werden die Hilfsgüter zwischen 9 und 13 Uhr in Mengerskirchen auf dem Bauhof, in Waldernbach in der Westerwaldhalle, in Winkels und in Probbach in den Feuerwehrgerätehäusern sowie in Dillhausen in der "Filou"-Scheune. Am Dienstag wird Kraftfahrer Martin Jung mit seinem 40-Tonner in Richtung Lettland aufbrechen. Für den 39-Jährigen, der aus Drommershausen stammt, in Löhnberg lebt und für das Waldernbacher Unternehmen Beck und Heun fährt, ist es nach 2006 die zweite Tour nach Sala.
Wrzählen Sie doch einmal, was Sie bei Ihrer ersten Tour vor drei Jahren erlebt haben und womit Sie diesmal rechnen.
Martin Jung: Allein in einem fremden Land, in dem ich noch nie war - das war ein ganz schönes Abenteuer. In Sala bin ich mit offenen Armen empfangen worden. Jeder wollte mir die Hand schütteln. Die Leute waren unglaublich dankbar. Vor drei Jahren konnte man noch sagen: Die Menschen dort haben nichts. Ich weiß aber nicht, wie sich die Situation seither entwickelt hat.
Welche Route werden Sie wählen und wie lange wird die Fahrt ungefähr dauern?
Jung: Am Dienstagnachmittag fahre ich in Mengerskirchen los und werde im Raum Hannover übernachten. Bis Mittwoch, 17 Uhr, muss ich in Rostock sein. Um 19 Uhr legt die Fähre nach Ventspils in Lettland ab. Die Überfahrt dauert ungefähr 28 Stunden.
Von Ventspils aus geht es am Donnerstagmorgen nach Sala, das ungefähr 250 Kilometer südöstlich von Riga liegt. Für die 350 Kilometer lange Fahrt von Ventspils über Riga nach Sala plane ich sechs Stunden ein. Mitte nächster Woche werde ich wieder zu Hause sein.
Warum legen Sie einen Teil der Strecke über die Ostsee und nicht über den Landweg zurück?
Jung: Über Land dürften zwischen 2000 und 2500 Kilometer zu fahren sein. Ich müsste durch fünf Staaten: Deutschland, Polen, entweder Weißrussland oder Russland, Litauen und Lettland. Von diesen Staaten gehören einige nicht zur Europäischen Union. Da stehe ich möglicherweise stundenlang an der Grenze. Und allein ist es mir auch zu gefährlich. Die Überfahrt über die Ostsee ist bequemer, obwohl ich das letzte Mal leicht seekrank war. Die Ostsee ist um diese Jahreszeit ganz schön rau. Ich glaube, ich habe beim letzten Mal drei Tage später noch geschaukelt.

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Martin Jung geht mit seinem "Laster" auf große Reise.

Auszug aus "Leute, Leute"
Während es jetzt überall auch musikalisch sehr weihnachtlich wird, schwirren Kevin Löhr aus Drommershausen andere Noten durch den Kopf. Der gerade 13-Jährige ist nicht nur ein großer Fan von Rock´n´Roll-König Elvis Presley, sondern hat auch die Gabe, ihn stimmlich nachahmen zu können. Das hat dem kleinen Elvis bereits viele Auftritte eingebracht. Jetzt ist er dabei, eine weitere Stufe auf der Karriereleiter zu erklimmen. Beim Elvisfestival in Bad Nauheim lernte er einen Kollegen kennen, der von Kevins Stimme begeistert war. Wie Kevin jetzt mitteilte, hat er ihn und seine Eltern nach Luxemburg eingeladen und dort mit ihm in einem Tonstudio eine CD aufgenommen. Und die hatte offenbar durchaus Format, denn Elvis erzählt: "Als alle, die im Studio dabei waren, das Ergebnis hörten, waren sie von den Socken und luden mich zu einer Dinnershow am selbigen Abend ein, wo der tolle Kollege und mittlerweile gute Freund einen Auftritt hatte. Er baute mich ganz spontan ein, erzählte von mir und meinem Talent, dann sang ich ein Lied von meiner ersten CD. Das Publikum war so begeistert, dass ich an diesem Abend schon die ersten CDs verkaufte. Nun musste ich schon eine Nachbestellung aufgeben." Wer Kevin hören möchte: Er ist unter (01772) 466430 zu erreichen.

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Hat den Elvis drauf: Kevin Löhr.

Bock ist neuer Chef der SPD-Fraktion
Genossen stellen sich neu auf
Weilburg (hs). Rund 15 Monate vor den nächsten Kommunalwahlen geht die Weilburger SPD-Fraktion mit einer neuen Führungsspitze und einer neuen Ausrichtung in den letzten Abschnitt der Legislaturperiode. Am Donnerstag wurde der bisherige stellvertretende Vorsitzende der Fraktion und Ortsvereinsvorsitzende, Hartmut Bock aus Drommershausen, zum neuen Fraktionschef gewählt.

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Ein neuer Fraktionsvorsitzender, eine neue Mannschaft und eine neue Arbeitsstruktur (von links): Der Erste Stadtrat Bruno Götz, der neue Fraktionsvorsitzende Hartmut Bock, der alte und neue stellvertretende Fraktionsvorsitzende Karl-Peter Wirth, der als Vorsitzender des Rechnungsprüfungausschusses gehandelte Norbert Lewalter, der mögliche neue Vorsitzende des Haupt- und Finanzausschusses, Roland Jung und der neue stellvertretende Fraktionsvorsitzende Martin Schwalbach.
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geschrieben von André Bethke am 02.12.09 um 17:13
 

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