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Neues aus Drommershausen |
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Abwechslung im Alltag (Quelle: Weilburger Tageblatt)
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Seniorennachmittag schafft Möglichkeit der Begegnung
Weilburg-Drommershausen (red). Dorfgeschichte und Dorfgeschichten, Heiteres und Besinnliches - das alles hat es es beim Seniorennachmittag in Drommershausen gegeben, den der Ortsbeirat gemeinsam mit der Stadt Weilburg veranstaltete.
So hat schon Bürgermeister Hans-Peter Schick bei seinem Grußwort auf die Lebenswelt des früheren Dorfes aufgegriffen und die "Ruhebank vor dem Haus" als wichtige Stätte der Begegnung dargestellt, die heute verschwunden sei und durch Veranstaltungen, wie Seniorennachmittage, ersetzt werden müsse.
Auch Stadtrat Matthias Knaust erinnerte an das frühere Backhaus und die Tradition des Brotbackens und startete damit einen interessanten Dialog mit den Senioren, die fast alle Erfahrungen dazu einbringen konnten.
Der älteste Teilnehmer des Nachmittags, Helmut Michel, zeigte ein historisches Foto, auf dem sehr gut die unbefestigte und raue Dorfstraße und der offen laufende Talbach erkennbar war. Die Jugendfeuerwehr unter Leitung von Marc Hamm stellte die Geschichte der örtlichen Feuerwehr vor und von Alfred Pingel gab es einen Dialektvortrag, mit einer Erinnerung an die derbe Sprache früherer Zeit. Auf die bevorstehende Weihnachtszeit stimmten Pfarrer Wolfgang Leuschner aus Löhnberg und Gemeindereferent Hilmar Dutine aus Weilburg mit besinnlichen Geschichten ein, die von der Chorgemeinschaft "Liederbund" (Leitung Alexander Sterz) umrahmt wurden.
Schwungvolle Beiträge mit Tanz und Gesang gab es vom örtlichen Kindergarten unter Leitung von Ines Zimmer, von der evangelischen Jungschar mit Isabell Gath und von einer jugendlichen Tanzgruppe, einstudiert von Ingrid Jung und Nicole Wolaschka.
Die Gymnastikgruppe des örtlichen Turnvereins unter Leitung von Andrea Riedl erheiterte mit bunter Maskerade und einem rhythmischen Beitrag die anwesenden Senioren. Zum Abschluss gab es ein großes Lob für alle Beteiligten von Ortsvorsteher Hartmut Bock, der sich gemeinsam mit der Weilburger Seniorenbeauftragten Waltraud Peuser erfreut über das Engagement und die große Programmvielfalt zeigte, die nicht in allen Orten selbstverständlich sei. Der Seniorennachmittag sei mittlerweile eine dörfliche Traditionsveranstaltung, die erhalten und fortgesetzt werden müsse. Deswegen sei auch der Termin für 2010 jetzt schon auf den 5. November festgelegt worden.
Eine kleine Ehrung für die ältesten Teilnehmer Anneliese Hain und Helmut Michels (sitzend) überbrachten
(von links): Matthias Knaust, Hilmar Dutine, Waltraud
Peuser,
Wolfgang Leuschner
und Hartmut Bock.
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geschrieben von André Bethke am 21.12.09 um 11:35
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