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TuS Spielberichte
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17 TuS Drommershausen - SV Wilsenroth 3:2 (2:1)
Glücklicher Punktgewinn mit unschönem Ende
Das Erfreulichste an diesem tristen Novembertag war das Ergebnis. Gegen kämpferisch starke Wilsenrother, die in der Endabrechnung ein Remis verdient gehabt hatten, gelang mit Glück und Geschick der zwölfte Sieg im 17. Spiel, mit dem der TuS die Hinserie auf eigenem Geläuf ungeschlagen beendete. Die Bezeichnung Geläuf ist für den Kick gegen den SVW wörtlich zu nehmen, denn von einem Rasenplatz war nicht mehr viel zu sehen. So war es nur logisch, dass sich keine spielerisch gute, dafür aber eine sehr kampfbetonte Partie mit etlichen Fouls auf beiden Seiten entwickelte. Dabei erwischte die Platzelf den besseren Start und ging durch einen von Christoph Bender verlängerten Freistoß von Sebastian Gorke in Führung. Mit dem 2:0 durch ein Eigentor schien die Vorentscheidung früh gefallen zu sein. Das 1:2 kurz vor der Pause machte den Gästen aber Mut. So muss das 2:2 nach dem Seitenwechsel durch das zweite Eigentor des Tages als völlig verdient bezeichnet werden. Die Westerwälder hätten sogar in Führung gehen müssen, doch TuS-Schlussmann Benjamin Förster behielt in einer 1:1-Situation mit Hilfe des den Stürmer störenden matschigen Untergrunds die Oberhand. Auf der Gegenseite parierte Schlussmann Alexander Wüst einen an Peter Götz verschuldeten Foulelfmeter von Christoph Bender. Gegen den Schuss von Sebastian Dombach in der Schlussphase war er jedoch machtlos. Als der SV Wilsenroth in den letzten Minuten alles nach vorne warf, hätten Benjamin Jung und Christoph Bender das Ergebnis ausbauen müssen, doch es reichte auch so zum Heimsieg. Ebenso traurig wie unnötig waren die Szenen, die sich nach dem Schlusspfiff des guten Schiedsrichters Rudolf Richter (TuS Steinfischbach) auf dem Weg in die Kabinen abspielten. Aus Wortgefechten und Beleidigungen entwickelte sich eine handfeste Rangelei, aus der auf beiden Seiten ein, zwei Unverbesserliche herausragten.
Drommershausen: Förster - Mayr - Herr, Matz - Wilhelm (46. Yilmaz), Hamm, Dombach, Götz - Bender, Gorke (83. Jung.)
Tore: 1:0 Christoph Bender (24.), 2:0 Eigentor (38.), 2:1 Bekim Gashi (43.), 2:2 Eigentor (65.), 3:2 Sebastian Dombach (81.) - besonderes Vorkommnis: Christoph Bender (69.) scheitert mit Foulelfmeter an Alexander Wüst (Wilsenroth)
Reserve Mannschaft
TuS Drommershausen II - SV Wilsenroth II 0:7 (0:4)
Dass die Gäste vor der Partie nur einen Zähler vor dem TuS lagen, war in keiner Phase des Spiels erkennbar, denn Wilsenroth II war der Heimelf in allen Belangen überlegen. Vor allem in der Offensive waren die Westerwälder sehr gut besetzt. Dies spiegelte sich in einer frühen Führung wieder und dokumentierte sich in der klaren Pausenführung. Gründe dafür waren zwar auch in der TuS-Abwehr zu suchen, aber vor allem das Mittelfeld enttäuschte in seiner Abwehrarbeit und stand zumeist zu weit von den Gegenspielern. Im Sturm zeigte Kai Voss immer wieder gute Angriffsversuche, doch zu einem Tor sollte es nicht reichen. Am Gesamtbild änderte sich in der zweiten Halbzeit wenig, so dass der Sieg der Gäste auch in dieser Höhe in Ordnung geht. Torhüter Uli Winkel war an allen Gegentoren schuldlos. Bei der hohen Niederlage muss auch bedacht werden, dass in Reihen der Grün-Weißen gleich drei Akteure standen, die mit dem Fußballspiel erst in dieser Saison so richtig begonnen haben. Sie überzeugten mit großem Einsatz und zeigten, dass sie auf lange Sicht eine große Hilfe sein können. Erfreulich war neben der guten Leistung von Schiedsrichter Eberhard Brumm (FSV Braunfels), dass der TuS personell mit 14 Akteuren aus dem Vollen schöpfen konnte.
Drommershausen: Winkel - Burgwinkel - Leichthammer (46. Morawetz), Wolaschka, Streubel (70.Barth) - Heinz, Bethke, Stahl, Roth - Denk (46. Wahl), Voss.
geschrieben von André Bethke
 

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